solid AA® in der Materialanalytik
Spezielle hochstabile Keramiken, wie Carbide und Oxide, werden äufig im Hinblick auf mechanische und chemische Stabilität hin entwickelt. Entsprechend schwierig ist es, solche Materialien für die konventionelle Flüssiganalyse zu mineralisieren. Hier sind oft langwierige Aufschlussverfahren mit komplexen Säuremischungen nötig. Zudem ist die Probeneinwaage für solche Aufschlüsse meist begrenzt, damit ist die Nachweisempfindlichkeit häufig für den Spurenbereich nicht ausreichend.
Dies kann durch den Einsatz der solid AA® Technik umgangen werden, da hier die Probe lediglich zerkleinert werden muss. Die Bestimmung der Spurenelemente erfolgt dann meist völlig störungsfrei und mit geringem Aufwand. Ohne das Verdünnen der Probe lassen sich auch noch kleinste Konzentrationen zuverlässig bestimmen.


57 mg/kg Cr in SiC (Sekundärwellenlänge)
Rot = Analytsignal, Blau = Untergrundsignal

1,5 mg/kg Mn in SiC
Rot = Analytsignal, Blau = Untergrundsignal
Anwendungsbeispiele
| Kunststoffe, Gummi | Cd, Pb, Cr, Cu, Fe, Mn |
| Textilien | Ag, P, Sb, Cd, Pb |
| Referenzmaterialien (Homogenität) |
Cd, Pb, Fe, Zn |
| Refraktäre Gläser, Keramiken | Pb, Mg, Na, Cr, Mn, Fe |
| Legierungen | Se, Sb, Bi, Cd, Pb |
| Ionenaustauscher | Pd, Au, Ag, Ni, Co, Zn |

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